Grafik: Jennifer Stein

Kirchengemeinde Diedenshausen

Die Kirchengemeinde Diedenshausen ist mit ihren rund hundert Gemeindegliedern eine der kleinesten Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die Kirchengemeinde gehört zusammen mit den Kirchengemeinden Gladenbach und Erdhausen zum Kirchspiel Gladenbach innerhalb des Nachbarschaftsraumes Gladenbach.


Kirchenvorstand

Geleitet wird die Kirchengemeinde von Pfarrer Klaus Neumeister und den vier Kirchenvorsteherinnen: 
Tanja Becker, Ann-Sophie Naumann, Lydia Schmidt und Elke Zipperer.


Kirche Diedenshausen

@Werrner Kraft

Die in den 2000er Jahren renovierte Fachwerkkirche prägt mit ihrem harmonischen Erscheinung das Ortsbild. Hier feiert die Gemeinde regelmäßig ihre Gottesdienste. Höhepunkte sind neben den Weihnachts- und Ostergottesdiensten in dem landwirtschaftlich geprägten Ort immer auch die Erntedankgottesdienste und der jährlich im Sommer gefeierte "Gottesdienst im Grünen".

Wo finde ich die Kirche?

Pfarrer Klaus Neumeister
@Hans Robert Koch

Diedenshausen ist eine der kleinsten Kirchengemeinden in der Ev. Kirche in Hessen und Nassau. Die Fachwerkkirche in der Dorfmitte ragt sehr markant über den Häusern auf und prägt das Bild des Dorfes. Sie ist ein Symbol des Glaubens der Diedenshäuser Christen, aber auch ein Hinweis für ihr Selbstbewusstsein und ihren Stolz. Der älteste Teil der Kirche, der heutige Chorraum, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ein altes Glockenjoch, das auf dem Dachboden gefunden wurde, trägt die Aufschrift „1406“. Der Anbau wurde vor mehr als 200 Jahren ganz ohne Genehmigung errichtet. Genehmigt war sowohl von der Kirchenverwaltung als auch von der Regierung ein Bau aus Stein. Doch dazu reichte den Diedenshäusern nicht das Geld. So kümmerten sie sich nicht um die Anweisungen „von oben“ und errichteten den zweiten Stock der Kirche aus Holz, so wie man es heute noch sieht. Holz hatte man schließlich genug in den Wäldern. Der Gemeinde wurde später bei einer Ortsbesichtigung durch den Hessischen Kirchen- und Schulrat „eigenmächtiges, sträfliches Verhalten“ vorgeworfen. Es wurde vorgeschlagen, man solle der Gemeinde Diedenshausen die Bauzuschüsse sperren. Wie man sich schließlich geeinigt hat, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass die Diedenshäuser ihren Willen durchgesetzt haben.

Die Kirche ist nach etlichen Renovierungen (Fassade, Heizung, Innenraum) in einem sehr guten Zustand. Eine neue Orgel wurde im Jahr 1999 auf der rückwärtigen Empore von der Frankenberger Orgelbauwerkstatt Böttner eingebaut. In 2011 erfolgte eine umfangreiche Sanierung der Decken- und Dachkonstruktion. In 2015 wurde der obere Weg zur Kirche barrierefrei angelegt. Dabei wurden auch neue Laternen und die Ruhebänke aufgestellt.

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